Leseprobe: PORTRÄTS

Ein Nachtrag zur WM 2002 in Debrecen
Spaniens Gold-Eroberung

Überraschend in jeder Hinsicht: Elena Gomez wird Weltmeisterin am Boden


Wer auch immer klagt, im Turnen bewege sich nichts, vielleicht schaut er einfach nicht gut hin. Beispiel Debrecen 2002 - ein Bodenfinale bei einer Weltmeisterschaft mit acht Turnerinnen aus acht Nationen, darunter Mexiko, Brasilien, Spanien und die Niederlande.

Nach den Ergebnissen der letzten Jahre eigentlich keine Überraschung, aber doch (noch) ein ungewohnter Anblick. Zwar hatte die Halbfinal-Entscheidung der Kampfrichterinnen, die US-Amerikanerin Sheehan Samantha, die jeglichen Anflug von Grazie und Ausdrucksvermögen vermissen lässt, unter die besten Acht zu schieben, nichts als Unverständnis auf allen Seiten hervorgerufen. Aber insgesamt muss man den Jurorinnen ein Kompliment machen: Sie sehen nicht nur, dass die oben genannten Länder im Vergleich zu den 'großen Turnnationen' aufgeholt haben, sie bewerten es mittlerweile auch so - zumindest bei dieser Weltmeisterschaft. Wer erinnert sich nicht an Esther Moya, die in Sydney mit einer nahezu perfekten Bodenübung auf Platz vier abgeschoben wurde, weil eben Rumänien noch eine Goldmedaille brauchte?

Erster WM-Titel für Spaniens Turnerinnen

"Ich bin völlig überrascht! Damit habe ich nicht gerechnet!" sagt die strahlende und völlig überraschte Elena in der Pressekonferenz und beantwortet dann bereitwillig die klassischen Fragen:

(Welche das sind, können Sie im LEON*-Magazin nachlesen  - ein Abo lohnt sich! )

LEON* stellte Elena Gomez bereits im "Promi-Fragebogen" vor, Ausgabe April/2002. Antwort auf die Frage "Welches ist Dein Lieblingsturnier?": die Weltmeisterschaften.

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