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Leseprobe:
Neue
Team Chefin:
Dr Petra Theiss
"Mich
reizt die besondere Herausforderung"
Die
Entscheidung ist
gefallen: Die 38-jährige Dr. Petra Theiss ist seit Januar neue Teamchefin
der deutschen Kunstturnerinnen und löste damit Dieter Koch ab. Im Interview
mit LEON* legt die Sportwissenschaftlerin ihre Vorstellungen und Erwartungen
als neue Cheftrainerin dar.
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Was
hat Dich veranlasst, diese Aufgabe zu übernehmen?
Mein erster Beweggrund ist die Tatsache, dass mit dieser Position eine
Aufgabe verbunden ist - die Olympiaqualifikation bei den WM 2003 - deren
Realisierung auf den ersten Blick nahezu unmöglich erscheint. Es ist also
die besondere Herausforderung zu dokumentieren, dass das weibliche Kunstturnen
in Deutschland nicht am Ende ist, sondern sehr wohl eine Perspektive hat.
Persönlich hat mich zudem die gescheiterte Olympiaqualifikation 1999 als
direkt Involvierte, ebenso wie die beteiligten Turnerinnen und Trainer,
tief getroffen. Meines Erachtens waren wir mit der Sydney-Konzeption und
auch mit den durch die Studie "Belastungen und Risiken" initiierten Maßnahmen,
insbesondere im trainingsmethodischen und sportmedizinischen Bereich,
bereits auf einem guten Weg, und es wäre schade, wenn diese guten Ansätze
auf der Strecke blieben. Last but not least haben mich aber auch die strukturellen
Veränderungen im DTB, insbesondere die Wahl des neuen Vizepräsidenten
Spitzensport Eduard Friedrich, von dem ich mir den notwendigen "frischen
Wind" auf Funktionärsebene erwarte, dazu bewogen, dieses Amt anzunehmen...
In
der Vergangenheit hat die Teamarbeit bei den Kunstturnerinnen mehr schlecht
als recht funktioniert. Was muss sich hier ändern?
Es wird meine Hauptaufgabe sein, die beteiligten Trainer "an einen Tisch"
zu holen...
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Dr.
Petra Theiss
inmitten junger Turnerinnen
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