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EDITORIAL: Im
"Affenjahr" Von Chefredakteur Andreas Götze
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Im Chinesischen Horoskop ist 2004 das Jahr des Affen. Und um sich dort auf olympischem Terrain nicht zum Affen zu machen, werden die Spitzensportler/innen des Deutschen Turner-Bundes das Jahr 2002 ernst nehmen, denn eines ist klar: Es müssen vor allem bei den Turnern und den Gymnastinnen deutliche Zeichen der Leistung gesetzt werden, will man sich rechtzeitig wieder nach oben hangeln. Das Jahr 2002 lediglich als Durchgangsstation zu betrachten, wäre fatal. Das weiß auch Männer-Cheftrainer Rainer Hanschke. Zwei Schwerpunkte fasst der 50-jährige deshalb mit seinen Turnern ins Auge: Zum einen sollen die Ausgangswerte der Übungen auf das international notwendige Niveau gehoben werden, um wieder mit Finalleistungen an den Geräten aufwarten zu können. Zum anderen soll Wettkampfpraxis auf den internationalen Bühnen gesammelt werden. Die EM Ende April in Patras und die Einzel-WM Ende November in Debrecen (Ungarn) sind die großen Prüfungen des Jahres. Einen Team-Platz unter den besten sechs bei den EM sowie Finalauftritte bei den WM sind seine erklärten Ziele. Und das, obwohl Hanschke nachweislich "Hase" ist, dem Pessimismus und Unsicherheit nachgesagt werden. Etwas gelassener können die Turnerinnen nach ihrem überraschenden achten Platz bei den WM in Gent das Zwischenjahr angehen. Cheftrainerin Dr. Petra Theiss will kontinuierlich die Juniorinnen auf ihre kommenden Nationalmannschaftseinsätze 2003 vorbereiten und peilt deshalb mit ihnen genauso wie mit den erfahrenen Turnerinnen bei den EM in Patras einen Mannschaftsrang zwischen acht und zehn an. Bei den WM schließlich geht es darum, mit respektablen Einzelleistungen das Mannschaftsergebnis von Gent zu untermauern. |
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Für RSG-Cheftrainerin Livia Medilanski ist das wichtigste Saisonziel, bei den EM Ende Juni in Vitoria eine Mannschaft mit drei Gymnastinnen stellen zu können. Vom Neuaufbau spricht auch die verantwortliche Gruppentrainerin Carmen Weber, visiert aber trotzdem bei den WM Mitte Juli in New Orleans einen Platz unter den zehn Besten an. "Phönix" ist ausnahmsweise kein Tierkreiszeichen, sondern ein sagenumwobener Vogel, den der DTB jetzt steigen lässt, um über das Affenjahr 2004 hinaus satisfaktionsfähig zu bleiben. Es tut sich also etwas heuer, ja man könnte sagen, es wären geradezu tierische Anstrengungen unternommen, um verlorenes Terrain wieder zu gewinnen. Wenn man noch dazu berücksichtigt, dass 2002 das Jahr des Pferdes ist - ein Turnerjahr gewissermaßen - sollte man optimistisch sein, meint Ihr Andreas Götze, "Drache" << LEON* Home << LEON* - Archiv . |
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