Zwischen Für und Wider

Noch immer haben die Verantwortlichen im DTB ein Problem mit der Bundesliga - doch das neue Score-Point-System brachte frischen Wind in die abgestandene Hallenluft

Exweltmeister Valeri Belenki sammelte
für Stuttgart zahlreiche Score Points am Pauschenpferd.

Leseprobe: Kunstturn-Bundesliga




Roman Sosulja verhalf dem
SC Cottbus zum Meistertitel 2003.

Fotos: Reinhard Linder

Glückwunsch an die Deutsche Turnliga. Endlich hat sie für die deutschen Spitzenclubs ein Wettkampfformat gefunden, das in die Zeit passt. Wie kaum zuvor hat die Randsportart Kunstturnen zwischen Regional- und Bundesliga derart viele Leute fasziniert wie in der Saison 2003.
Ursache ist das Score-Point-System, das trotz einiger Schwächen eine völlig neue Atmosphäre und Spannung in die Hallen brachte. Kein langes Addieren von Viertelpunkten nach dreistündiger Darbietung, sondern ein schneller Zwischenstand nach jeweils zwei Turnern, was selbst für ausgesprochene Laien das Geschehen an den Geräten transparent machte. Auch wenn sich das Fernsehen noch vorsichtig zurückhielt, so war das Echo in den Printmedien doch unüberhörbar: die Bundesliga lebt.

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