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Leseprobe:
BUNDESLIGA
Wenn am 11. Mai
die Bundesliga-Saison 2002 der Männer im Gerätturnen beginnt,
bleibt zunächst noch vieles beim Alten. Aber die Weichen für
eine neues Ligasystem - Premiere 2003 - sind bereits gestellt.
Neuer Name - neues Konzept
für die dklm
DEUTSCHE TURNLIGA
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Was DTB-Präsident
Rainer Brechtken fordert, die "Wahrnehmung von Turnen und Gymnastik
zu verbessern", das gilt natürlich auch für alle den Wettkampfsport
an den Geräten betreibenden Vereine. Große Unzufriedenheit
über die ungenügende mediale Darstellung des Bundesligageschehens
herrscht da seit langem in den Reihen der dklm.
So entschloss man sich Anfang des Jahres zur dklm-Jahrestagung in Saarbrücken,
Veränderungen in den Mittelpunkt der Diskussion zu stellen. TG Saar-Chef
Paul Rupp hatte bereits im Vorfeld die theoretischen Grundlagen durch
eine Situationsanalyse gelegt. Zudem war mit dem Geschäftsführer
von GYMmedia, Eckhard Herholz, ein Mann eingeladen, der seit Anfang der
achtziger Jahre als TV-Turnreporter bei vielen Sendern - zuletzt ZDF und
DSF - von nahezu allen Turnereignissen als Reporter berichtete ... Der
neue dklm-Präsident Hans Müller beauftragte GYMmedia mit der
Ausarbeitung eines neuen Medienkonzeptes, das in seiner Grundausrichtung
eine vor allem überregional stärkere öffentliche Präsenz
der Sportart Gerätturnen ermöglichen soll.
Ein Dach namens
DTL
Von allen (!) in Saarbrücken
anwesenden Vereinen wurde als erstes widerspruchslos - weil logisch -
eine Namensänderung akzeptiert: "Deutsche Turnliga = DTL",
schlug Eckhard Herholz vor und forderte zum konsequenten Weiterdenken auf: "Wenn
also DTL, dann kann es sich nicht mehr nur um die Männer handeln,
sondern um ein Dach auch für die Bundesliga der Frauen oder die Trampolin-Bundesliga
bzw. die der RSG, sollte eine solche eingeführt werden. Nur so lässt
sich ein schlüssiges und komplexes Medienkonzept erfolgreich aufbauen."
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Ausgangsüberlegungen
An erster Stelle steht
vor allen deutschen Turnvereinen die Aufgabe, die Leistungen der Akteure
wieder "aus dem Keller" zu holen! Es müssen wieder internationale
Spitzen- und Medaillenleistungen deutscher Turner für mehr Öffentlichkeit
sorgen. Sonst ist jedes, noch so gescheites Medienkonzept nicht halb so
wirkungsvoll!
Zweitens gilt es den Zuschauern zeitgemäße, interessante, nachvollziehbare
und spannende Wettkampfszenarien zu bieten. Hier liegt aber der Hase besonders
im Pfeffer: Man will und braucht die möglichst ganzjährige Präsenz
der Bundesliga-Wettbewerbe. Andererseits beißt sich eine zu große
Wettkampfhäufigkeit mit den internationalen Terminen der deutschen
Auswahlkader.
Konzept-Überlegungen
Diesen gordischen Knoten ist man momentan dabei zu zerschlagen. Eine Konzeptgruppe
um den Ex-Internationalen Peter Nikiferow (Berlin) müht sich unter
Einbindung von Medienfachmann Herholz um ein neues Wettkampfsystem, das
2003 wirken und möglichst bereits im Mai zur Turnfestzeit von allen
Vereinen abgesegnet werden soll.
Im Gespräch ist ein Drei-Stufen-Modell....
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LEON*
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