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Leseprobe: WISSENSCHAFT Risikofaktoren
und Verletzungsprävention
Im ersten Heft dieses Jahres rezensierte LEON* die Dissertation von Ichiba Toshiyuki zum Kunstturnen der Männer. In dieser Ausgabe werden wissenschaftliche Ergebnisse zum Kunstturnen der Frauen vorgestellt: William A. Sands; Dennis J. Caine; Jan Borms (Hrsg.): Scientific Aspects of Women's Gymnastics, Basel, Freiburg, u.a.: Karger 2003, Medicine and Sport Science, Bd. 45.; 174 S., ISBN 3-8055-7476-2 |
Von Sandra Schmidt Der vorliegende Band betrachtet verschiedene Felder des weiblichen Kunstturnens. Er ist allen Turnerinnen, Eltern, Trainern, Wissenschaftlern und Turnorganisationen gewidmet, die das Wissen und die Sorge um diese Sportart teilen. Der gut verständlich geschriebene Band spiegelt den aktuellen Stand der Forschung und bietet eine Vielzahl von weiterführenden Literaturangaben. Er ist deswegen für all diejenigen lesenswert, deren Interesse über das direkte Geschehen in der Halle hinaus geht. Einführung |
Die Herausforderungen für die Wissenschaft und speziell die Medizin liegen nach Sands vor allem in der Tatsache, dass Turnerinnen ihre Fertigkeiten in erster Linie während der Kindheit ausbilden. In Verbindung mit dem spezifischen körperlichen Idealbild weist er auf die Problematik des Essverhaltens und die damit zusammenhängenden Fragen des Wachstums hin. Verletzungen und körperliche Schäden nennt er als das größte Problem des zeitgenössischen Kunstturnens.
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