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Leseprobe: 20.
Europameisterschaften in Kiew:
Alina
Kabajewa (RUS - Fotos:
Dirk Zimmermann Eine ausführlich EM-Betrachtung steht im neuen LEON* - ein Abonnement lohnt sich!
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Schöne Sportart,
schlechte Sitten |
Mit dieser Nicht-Akzeptanz ging es nach dem offiziellen Ende der EM weiter. Der gastgebende Verband erklärte, er fühle sich durch die Ergebnisse betrogen und werde sich offiziell beschweren. Dass "nur die Verlierer klagen, die Sieger nie", wie es Präsident Dimitropoulos formulierte, ist dabei sicher nur ein Aspekt. Am Abend zuvor hatten sich russische und ukrainischen Fans auf der Straße geprügelt
Was für schlechte Sitten in einer so schönen Sportart! Schade für die Gymnastinnen, denn die meistern nicht nur den Wettkampf-Stress, sondern hatten auch diesmal wieder Größe genug, es sportlich zu sehen: "Ich habe heute Fehler gemacht in meinen Übungen", sagte Anna Bessonowa zum Abschluss in der Pressekonferenz, "deshalb konnte ich heute nicht gewinnen. Aber ich schaue nach vorn zu den Olympischen Spielen in Athen." |