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Leseprobe: RSG in Südafrika
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"...eine ganz enorme Entwicklung" Sie hatte mit ihren Gymnastinnen die weiteste Anreise und war doch wieder zu Hause: Katja Tamberg aus Berlin, die seit fünf Jahren in Durban, Südafrika, lebt und sich mittlerweile um die Entwicklung der Rhythmischen Sportgymnastik in ihrer zweiten Heimat sehr verdient gemacht hat. Sonja Schmeißer unterhielt sich am Rande des 4. City-Masters in Berlin mit der Trainerin, die einst beim OSC Berlin selbst aktive Gymnastin war. Katja, wie kamen Sie zu Ihrer jetzigen Tätigkeit? Indem ich vor fünf Jahrein einfach auf eine Anzeige in einem Fachmagazin geantwortet habe – da wurde eine RSG-Trainerin für Kapstadt gesucht, von einem Breitensportverein. Aus Kapstadt wurde vor Ort dann Durban. Mittlerweile wohne ich da und leite den Verein Ocean Rhythmic Gymnastics. Für den Südafrikanischen Verband habe ich eine Anzahl Materialien entwickelt – Handbücher, Trainingsprogramme und so etwas; auch das Programm zur langfristigen Olympiavorbereitung stammt von mir. Ist Ihr Verein auch leistungssportlich orientiert? "Auch" ist das richtige Wort, ja. Die Vereine sind wie in den USA rein kommerziell und betreiben Breiten- und Leistungssport. Ohne die Vielzahl der Breitensportler wäre der Leistungssport nicht finanzierbar. Bei uns trainieren insgesamt 250 Kinder, davon sind ca. 50 Wettkampfsportlerinnen, davon wieder 10 im Leistungsbereich – das ist eine typische Vereinsstruktur. Mittlerweile helfen mir zwei Ex-Gymnastinnen, die als Trainer arbeiten. Es hat natürlich eine Weile gedauert, bis wir das alles soweit aufgebaut hatten. So viel Zulauf - ist denn die Rhythmische Sportgymnastik so populär? ....das komplette Interview lesen Sie in LEON* 04/2000 |