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Leseprobe: WM-Berichte Die
deutschen Turner dürfen nach Athen
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Nicht Kampf sondern Krampf bestimmte den Auftritt des DTB-Teams, das nur durch die Schützenhilfe anderer die Olympiaqualifikation schaffte Auf solch kuriose Art und Weise ist noch nie eine deutsche Riege zu einem Olympiastartplatz gekommen: Nach dem indiskutablen Mannschaftsdurchgang hatten am nächsten Tag die Zeitungen in der Heimat die Hirsch-Truppe schon abgeschrieben und eine Qualifikation ins Reich der Utopie verwiesen. Doch letztlich blieben nicht nur die ehrgeizigen Schweizer hinter den Deutschen zurück, sondern ausgerechnet der Weltmeister Weißrussland, personell gehandicapt, verhalf Kwiatkowski & Co. zur Athen-Buchung - mit lediglich 12 Tausendstel Differenz! |
Nach dem vierten von insgesamt zehn Durchgängen hatte niemand mehr an die Qualifikation geglaubt. Dabei hatte es am Sprung mit fünf auf die Füße gebrachten Sprüngen gut begonnen. "Ein guter Einstieg ist ein Scheiß-Einstieg", meinte Bundestrainer Andreas Hirsch anschließend lakonisch und kritisierte, dass die Turner sich nach dem Sprung zu sicher fühlten. Am Barren der Einbruch: Berczes musste das Gerät verlassen, Ziesmer Zwischenschwünge einschieben. Am besten hielt sich Fabian Hambüchen (AW 9,9) mit 9.437. Nach dem katastrophalen Reck mit zwei Stürzen, etlichen Zwischenschwüngen und Unterbrechungen übertraten dann bei den Bodenübungen gleich drei Turner die weiße Linie. Auch das Pauschenpferd mussten Berczes, Kwiatkowski und Ziesmer unfreiwillig verlassen.
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