HINTERGRUND 

Ringe-Legende Juri Chechi will wieder mitmischen

Fahnenträger in Athen



Juri Chechi
(Italien)
„Was ich mir eingestehen musste, ist, dass ich die Rolle des Funktionärs nie mit ganzem Herzen angenommen habe und mich immer wieder selbst auf der Matte gesehen habe."

Fotos: gymmedia

Leseprobe:

Hohe Ehre für den Olympiasieger von 1996, der in Athen durchaus noch Medaillenchancen für sich sieht

Von Sandra Schmidt

Juri Cechi bei den Olympischen Spielen in Athen? So ganz mag man daran nicht glauben: Während des traditionellen Sommertrainingslagers voriges Jahr gesellte sich der damals 33-jährige Altstar zur Nationalmannschaft und trat bei mehreren Länderkämpfen im Rahmenprogramm auf, wobei nicht nur den Zuschauern auffiel, dass die Show-Übung hier den Wettkampf-Präsentationen dort ins Nichts nachstand. Bruno Franceschetti, der verantwortliche Cheftrainer für die Olympiamannschaft 2004, machte seinem ehemaligen Schützling vorsichtig den Vorschlag, es doch nochmals zu versuchen.
Juri, der seit seinem Rückzug aus dem internationalen Wettkampfgeschehen – nach der gewonnen Weltmeisterschaft 1997 in Lausanne – nie ganz aufgehört hatte zu trainieren, zögerte. „Ich musste schon eine Weile darüber nachdenken, ob ich das mir – und auch meiner Familie – wirklich zumuten will und kann“, kommentiert der Italiener die langwierige Phase der Entscheidungsfindung. „Ich habe schnell begonnen, mehr zu trainieren, weil von Vornherein klar war, dass ich nicht nur an den Ringen, sondern mindestens an drei Geräten an den Start gehen müsste.“

Mehr über das erstaunliche Comeback von Juri Chechi können Sie in der neuen LEON* lesen – ein Abonnement lohnt sich!

<< LEON* Home     << LEON* - Archiv