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Leseprobe: DAS INTERVIEW Andreas
Hirsch tritt das Amt mit Elan an
Andreas
Hirsch mit René Piephardt, Foto:
Massimo Cogliatti (Mehr
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Auf dem T-Shirt einer seiner Schützlinge hat Andreas Hirsch unlängst den Spruch gelesen: "Wenn Turnen leicht wär', würd's Fußball heißen". Und weil es nicht leicht ist, schon gar nicht das Spitzenturnen deutscher Prägung, weiß der 44-jährige Trainer um die Schwierigkeit seiner neuen Aufgabe. Seit 1. November ist der Berliner neuer Cheftrainer der Kunstturner - als Nachfolger von Rainer Hanschke, der im August zurückgetreten war, weil die Turner das neue Konzept der Zentralisierung nicht mittragen wollten. LEON* sprach mit Diplom-Trainer Andreas Hirsch beim Pressestammtisch des Schwäbischen Turnerbundes vor dem Weltcup in Stuttgart. Als verantwortlicher Juniorentrainer waren Sie sehr erfolgreich. Mit welchen Vorstellungen und Ansprüchen treten Sie denn nun dieses aus der Not geborene Amt an, das nicht unbedingt schnellen Ruhm verspricht? Ich habe mich wirklich
nicht um diesen Posten gedrängelt und bin alles andere als ein Karrierist.
Ich war sechs Jahre Bundestrainer für den Nachwuchs, wir haben EM-Medaillen
gewonnen, das alles lasse ich nicht so ohne weiteres hinter mir. Aber
einer muss ja nun an der Spitze wieder das Heft in die Hand nehmen. Und
nach reiflicher Überlegung und Beratung mit meiner Familie und mit
Freunden habe ich diesen Posten sehr motiviert angetreten. Ich denke,
dass ich der Sache dienen kann, das heißt, mithelfen kann, dass
wir mit unseren Turnern in absehbarer Zeit wieder in die Nähe der
Weltspitze kommen. Wir müssen unbedingt neue Ufer erreichen, auch
wenn in dem Boot, in dem wir gemeinsam sitzen, nun das Wasser schon knöchelhoch
steht.
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