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Zur GYMMOTION-GALA Berlin 2004
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Leseprobe: Kameras, Fotografen, Interviews, Autogramme – der Medienauftrieb um Fabian Hambüchen hat Dimensionen angenommen, die dem Image des Turnens in Deutschland zwar gut tun, dem kleinen Turnstar allerdings mit der Dauer Probleme bereiten könnten. Sechs Fernsehteams und 92 Journalisten hatten sich in Stuttgart akkreditieren lassen – eine extra Hambüchen-Pressekonferenz am Samstag früh war die logische Konsequenz. Wie er denn mit dem Rummel um seine Person umgehe, wurde Fabian gefragt. “Ich fühle mich gar nicht als Star, freue mich über die Berichte in den Medien, konzentriere mich aber auf Schule und Training und denke, dass ich ansonsten auf dem Boden bleibe“, nahm der 17-Jährige die Sache sympathisch locker. Vater Wolfgang und insbesondere sein Manager Klaus Kärcher – der auch schon Magdalena Brzeska betreute und Anni Friesinger unter Vertrag hat – schirmen ihn ab, so gut es geht. Vater Wolfgang Hambüchen
nutzte die Gelegenheit zu einem Appell an die Presse: „Ich kann Sie nur
auffordern, auch mal die anderen Turner der Mannschaft, die es verdient
haben, ins Licht der Öffentlichkeit zu rücken.“ Ob es hilft, darf
bezweifelt werden. Auch im Sinne Fabians. Denn die künftigen großen
Erfolge, die man ihm ja wünscht, werden den Medienstress nicht geringer
werden lassen Mehr über Fabian
Hambüchen finden Sie in LEON* – |