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Dr.
Petra NISSINEN
Eine
Bilanz der „Ära Nssinen“
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Leseprobe:
An
den eigenen Ansprüchen letztlich gescheitert
Drei Jahre lang war Petra Nissinen
Teamchefin – begann furios mit Rang 8 bei den WM 2001 und verfehlte das
„Klassenziel“ bei Olympia 2004
Die Olympiaqualifikation war das erklärte Ziel von Petra Nissinen. An den
Leistungen gemessen, ist sie an ihren eigenen Ansprüchen gescheitert.
Betrachtet man die nüchternen Zahlen der Europa- und Weltmeisterschaften,
bei denen eine Mannschaft geturnt hat, ist eine kontinuierliche
Entwicklung zu konstatieren: Das deutsche Frauenturnen ist im
internationalen Vergleich immer schlechter geworden. Auf den 8. Rang in
Gent folgte eine EM in Patras 2002, bei der keine Mannschaft gestellt
werden konnte; bei den WM in Anaheim 2003 wurde der 13. Platz belegt und
bei der EM 2004 in Amsterdam gar ein 12. Rang. Bei einem kurz davor
ausgetragenen Länderkampf in Köln unterlag das Team gegen die
Niederlande, die in Anaheim den 15. Platz erreichte.
Nach dem Ausscheiden von Friedrich verschlechterte sich das Verhältnis
von Nissinen zur DTB-Spitze merklich und kulminierte in einem
vorwurfsvollen Interview in der Sportbild,
in dem sie ihren Arbeitgeber, den DTB, offen angriff.
„Dr. Nissinen hat ihre Tätigkeit mit Weitsicht und Offenheit
durchgeführt. Leider haben machtsüchtige und missgünstige Trainer/innen
ihr das engagierte Tun sehr schwer gemacht und sie in einigen Fällen
scheitern lassen.“ (Prof.
Gert-Peter Brüggemann)
>> Eine ausführliche
Beurteilung der Arbeit von Dr. Petra Nissinen – auch durch ihre
Trainerkollegen – lesen Sie in LEON* Nr. 02/2005
– ein Abo lohnt sich!
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