Deutsche Mehrkampfmeisterin und Turnfestsiegerin 2005

Lisa Ingildeeva
"Ich bin total enttäuscht!"

Leseprobe:
Ärger bei den Titelkämpfen 2005 in Berlin
"Meisterinnen sind „nicht vorzeigbar“
Zur Enttäuschung von Athletinnen und Trainerinnen wurde keine deutsche Gymnastin für die EM in Moskau nominiert

Es gibt Siege, die nicht glücklich machen. Solche mussten in der Berliner Max-Schmeling-Halle die Schmidener Top-Gymnastinnen Lisa Ingildeeva und ihre Trainingskameradinnen Klaudia Wittmann und Daria Stolbin verkraften.

Die drei jungen Damen gewannen in der Max-Schmeling-Halle mit den Handgeräten Ball, Band, Seil und Keulen zwar fast alles, was es zu gewinnen gab, doch anschließend erwartete sie eine der größten Enttäuschungen ihrer sportlichen Laufbahn: keine Nominierung für die Europameisterschaften, die vom 10. bis 12. Juni in Moskau stattfanden. Die Mädchen seien „international nicht vorzeigbar“, war von Cheftrainerin Livia Medilanski als Begründung zu vernehmen. Der Lenkungsstab des DTB hatte die Entscheidung der Wattenscheider Trainerin akzeptiert und so fand die EM in Moskau ohne deutsche Gymnastinnen statt.
„Ich bin total enttäuscht“, kommentierte nach dem Wettkampf traurig die 16-jährige Lisa Ingildeeva.   "Für mich ist das ein Skandal“, machte Schmidens Stützpunktleiterin Ingrid Bauer-Bürkle ihrem Ärger über die Nichtnominierung Luft.

Eine kritische Betrachtung zu dieser Entscheidung lesen Sie in LEON* 
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<< zurück zur Startseite       << zurück zur Übersicht 03 / 2005