Hanns-Martin Schleyer-Halle


... die gewohnt intime Hallenatmosphäre war diesmal weniger spürbar.
Foto: gymmedia


Großartigen Turnsport gab’s jedoch an allen drei Tagen beim Weltcup DTB-Pokal. 
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DTB-POKAL 2005
Neuer Glanz vonnöten

Was die Atmosphäre in der Halle betrifft, hat der DTB-Pokal in Stuttgart schon bessere Zeiten gesehen. Zum einen ist die Veränderung des Weltcup-Reglements durch die FIG – Wegfall der für die Zuschauer recht attraktiven Winners Finals samt origineller Siegerehrung – schuld daran, anderes ist hausgemacht. Die nach dem Hallenumbau neue Bestuhlung der einstigen Radrennbahn-Kurve erwies sich fürs Turnen als Flop. Die Zuschauer sitzen zu weit weg, und das bisherige Arena-Ambiente durch die beiden Zuschauertribünen kam somit abhanden.

Das von den Radrennfahrern entlehnte brückenähnliche Stahlkonstrukt als Siegerpodest war ebenso ein Fehlgriff, und auch von den Sprechern wünschte man sich fachkundigere Informationen zu Reglement und Aktiven.

Dies trübte diesmal das Bild des traditionsreichen Turniers, das in den vergangenen zwei Jahrzehnten mit so mancher Innovation hinsichtlich der Wettkampfpräsentation wegweisend war – Stichworte Preisgeld, Winners Final, Kinder- und Jugendclub, Trainersymposium …

Man darf sicher sein, der Ausrichter STB wird die neuen „Umfeldbedingungen“ – Anbindung an die neue Porsche-Arena und das neue VfB-Eventcenter in der Nachbarschaft – als Herausforderung begreifen, um auf dem Weg zur WM 2007 in Stuttgart auch dem DTB-Pokal neuen Glanz zu verleihen.

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