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Catalina Ponor
- in Stuttgart bereits wieder in ansprechender WM-Form
Foto: gymmedia
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mehr über den Zoff im
rumänischen Turnsport sowie ein Farbposter von Catalina Ponor ist in der
neuen LEON* zu finden – ein Abonnement
lohnt sich!
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Zoff in Rumäniens
Turnlager
Die neue Freiheit
Steht
Rumäniens Turnsystem vor dem Umbruch?
Nach
der Jamaika-Koalition und Israel-Option wird er vielleicht – zumindest
im Turnen – als Bukarest-Variante in die Geschichte eingehen: der Rücktritt
vom Rücktritt. Gang und Gebe im rumänischen Turn-System der Neuzeit.
Meister aller Kassen: Erfolgstrainer Octavian Belu. Der «Gold-Schmied»
mit ungarischen Wurzeln holte seit 1981 mit seinen Mädchen allein bei
Olympischen Spielen über 30 Medaillen (davon 17 goldene). Mehrfach war
der 54-Jährige in der Vergangenheit bereits zurückgetreten, um persönliche
Kompetenzen und seine finanziellen Vorstellungen gegenüber dem Verband
durchzusetzen – und immer wieder hatte er nach entsprechenden Zugeständnissen
seinen Rücktritt widerrufen.
Doch diesmal geschah Ungewöhnliches. Zwar gab es seitens des Verbandes
die üblichen Bemühungen, den Erfolgscoach zu halten. Doch aus Belu's
eigenem Trainerstab regte sich Kritik an der Wiedereinstellung des Chefs
und vor allem an seinen Methoden. Kasernierung, strikte Disziplin und der
unmündige Sportler als Rezept für olympischen Erfolg erschienen den
meisten seiner Trainerkollegen als Anachronismus.
Allen
voran Matei Stanei, der Catalina Ponor bereits im Alter von fünf
Jahren trainierte und sie erst mit 15 Jahren ins Trainingszentrum nach
Deva abgab.
«Man kann 17- oder 18-jährige Mädchen nicht behandeln, als wären
sie kleine Mädchen von 14 oder 15», sagte Stanei auf einer
Pressekonferenz in Stuttgart.
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