... im Interview:


Anna Dogonadze

 

Weitere Berichte von den WM und ein Interview mit Bronzemedaillengewinnerin Anna Dogonadze lesen Sie in der neuen LEON* ��

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WM TRAMPOLINTURNEN

Athleten aus Fernost in der Weltspitze

Die traditionelle Trampolin-Macht Russland belegt auch bei dieser WM in Eindhoven mit fünf Goldmedaillen (4 Silber, 1 Bronze) Rang eins im Medaillenspiegel. Kurz dahinter folgt bereits China mit vier Goldmedaillen (+ 1 Silber), was in dieser Sportart eine ungeheure Entwicklung aufzeigt: 2000 in Sydney hatte Trampolin Olympia-Premiere. 1999 hat man chinesische Trampolinturner zum ersten Mal bei der WM in Südafrika gesehen. Kurze Zeit später schon waren sie nicht mehr aus den Medaillenrängen wegzudenken.

Japan dagegen hatte bis vor einigen Jahren einen Kamikaze-Ruf: schwere Übungen, die selten zu Ende geturnt wurden. Das ist Vergangenheit. Nicht erst seit dieser WM hat sich auch Japan in der Weltspitze etabliert. Die Turner aus Fernost präsentierten schwere, sichere und vor allem sehr ästhetische Übungen. Zudem traten sie als Team geschlossen und fair auf – immer daran interessiert, mit anderen Nationen Kontakt aufzunehmen.

„Wir hätten uns mit diesen Größen gerne gemessen“, sagte der deutsche Cheftrainer Michael Kuhn. Das muss warten. 2007 dann bei der WM im kanadischen Quebec heißt es aufgepasst: Nicht nur das Gastgeberland rüstet sich für die Spiele in Peking 2008.

 << zurück zur Startseite       << zurück zur Übersicht 05 / 2005