Champions von Morgen...?

Sebastian Bock ( KTV Chemnitz)
holte sich mit 1,3 Punkten Vorsprung den Einzelsieg in der AK 11/12.
Foto: Reinhard Linder


Deutschlandpokal 2005

Mustermesse der Talente
Die Decke des Nachwuchses ist dünn und Könner á la Hambüchen
sind nicht in Sicht - trotzdem lässt sich auf diesem Fundament aufbauen


Deutschlandpokal? Was ist denn das? 
Nun ja, es ist das Schaulaufen der deutschen Nachwuchsturner außerhalb der nationalen Jungendmeisterschaften – und wird in den Medien genauso ignoriert.

Kein Wunder also, dass beim Deutschlandpokal Mitte Oktober in Straubenhardt die Verantwortlichen des Deutschen Turnerbunds für den Nachwuchs vollzählig vertreten waren und eifrig ihre Beobachtungen in die Laptops hackten. Junioren-Nationaltrainer Jens Milbradt beispielsweise oder der Perspektivkader-Beauftragte, Olympiasieger Holger Behrendt.
Sylvio Kroll, beim DTB im Referat Spitzensport für den Nachwuchs zuständig, hatte die Fahrt von Cottbus ins Schwäbische angetreten, um einerseits seinem Sohn Lukas die Daumen zu drücken und sich andererseits ein Bild von der Qualität der künftigen Nationalturner zu machen.

Vor dieser mächtigen Jury legten sich vor allem die Jüngsten kräftig ins Zeug, um Zugang zum D/C-Kader zu bekommen, der von 30 auf 20 Köpfe reduziert wurde. Nur für die älteren, routinierten Turner wie Boy oder Taranu, die bereits internationale Einsätze auf dem Buckel haben, und ohnehin „gesichtet“ sind, war der Pokal mitunter eine Pflicht, der sie sich zu entledigen hatten.

Einen detaillierten Bericht über diese Meisterschaften des männlichen Nachwuchses können Sie in LEON* lesen –  Abonnement lohnt sich!

<< zurück zur Startseite       << zurück zur Übersicht 06 / 2005