Olympiasieger 1996...

... und Wecker-Schlagzeilen 2006

Andreas Wecker 2006: 

„Gott beschützt mich!“
Zehn Jahre nach seinem Reck-Olympiasieg von Atlanta hat Andreas Wecker einen bedenklichen Weg eingeschlagen

Vor knapp zehn Jahren gelang Andreas Wecker ein Abgang vom Reck, bei dem er seinen Worten nach „stand wie ein Eimer“ – Olympiasieg und Goldmedaille in Atlanta. Der Olympiasieg bleibt ihm für alle Zeiten, die Goldmedaille ist längst weg, ist "im Eimer". Verkauft für einen fünfstelligen Betrag, schon vor Jahren, nicht erst im vergangenen Monat bei einer Ebay-Auktion für 26,37 Euro, wie als „Ente“ durch die meisten Zeitungen watschelte.

Die Trennung von den Medaillen in den vergangenen Jahren ging einher mit einer zunehmenden Hinwendung zu Überirdischem. Bereits beim Deutschen Turnfest 2004 in Leipzig erzählte er Bekannten, dass er die Kraft in sich spüre, durch Handauflegen Krankheiten heilen zu können. Mittlerweile ist der 36-Jährige auch ein bekennender Gläubiger und hat sich in Berlin einer evangelischen Freigemeinde angeschlossen, der Neuen Nazarethkirche. Seine Frau Antje, einst Tänzerin im Berliner Friedrichstadtpalast, folgt ihm auf diesem Weg.
Gegen die Hinwendung zu Gott und ein konsequent praktiziertes Glaubensbekenntnis wäre nichts zu sagen, würde sich Wecker dabei nicht in verhängnisvoller Weise von gesellschaftlichen Normen und Pflichten entfernen…

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