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Marco
Baldauf (AUT) musste 15 Minuten auf seinen Reckauftritt warten, gewann
dann jedoch Bronze.
Fotos:
Volker Minkus;
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Premiere
eines Weltcups im Iran
Männerfreundschaften
Organisatorische
Probleme und lautstarker Protest, als Zuschauerinnen der Halle verwiesen
wurden
Während
der Rest der Welt sich mit dem Streit um das iranische Atomprogramm
befasste und durch den Karikaturenstreit taumelte, reisten ein paar
Dutzend Turner am ersten Märzwochenende in ganz friedlicher Absicht nach
Teheran.
Erstmals hatte die FIG einen Weltcup in den Iran vergeben.
Mohammed Ali Abadi, der Vizepräsident der Islamischen Republik,
erklärte in seinem Grußwort: „Der Weltcup wird mit Sicherheit dazu
beitragen, Licht auf verborgene, glorreiche Aspekte des Iran zu werfen und
freundschaftliche Beziehungen zwischen verschiedenen Völkern aus
verschiedenen Teilen der Welt zu schaffen.“
Geschaffen
wurden in Teheran allerdings nur Männerfreundschaften.
Für Frauen war der Weltcup nicht ausgeschrieben. Kurioserweise fanden
sich die Ergebnisse der Qualifikation am Boden auf der offiziellen
Wettkampfseite unter der Überschrift „Beam“ (Balken).
Mehr
über die Weltcup-Premiere im Iran lesen Sie in der neuen LEON*
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lohnt sich!
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