... eine "neue Brzeska"?



.. mit dem Temperament einer Ungarin:
Die 4-fache Deutsche Meisterin 
Johanna Gabor

Foto: Michael Weber
"Fotograf des Jahres",
 veröffentlicht in dieser LEON*-Ausgabe
eine attraktive Fotostrecke

DM Rhythmische Gymnastik 2006

Die neue Magda heißt Johanna
Bei den Meisterschaften in Schmiden holte sich Johanna Gabor bei ihrem ersten Auftritt in der Eliteklasse gleich viermal Gold

  Die "neue Brzeska" heißt Johanna Gabor. Und das nicht nur, weil die Gymnastin von der TSG Söflingen – im Vorjahr noch fünffache Jugendmeisterin – bei ihrem Einstand in der Eliteklasse gleich vier von fünf Meistertiteln gewann und somit einen solides Fundament für eine Meistertitel-Kollektion á la Brzeska gelegt haben könnte.
Die 16-jährige besitzt neben einer technisch exzellenten Ausbildung auch jene Ausstrahlung auf der Bodenfläche, die eine Brzeska stets auszeichnete.
Selbst wenn man berücksichtig, dass Gabor der fulminante Auftakt bei den „Großen“ in Abwesenheit der noch nicht völlig genesenen Lisa Ingildeeva (inzwischen mehr als 1,80 m groß) gelang, darf dieser Start als viel versprechend bezeichnet werden.

Temperament einer Ungarin
Vielleicht ein gutes Omen: Johanna Gabor ist einst bei der TSG Söflingen in Ulm von Olympiasiegerin Alexandra Timoschenko entdeckt worden. Später trainierte sie bei Tatjana Postrigan, bevor sie vor einigen Jahren zum TSV Schmiden und Spitzentrainerin Galina Krylenko wechselte. Und so, wie Brzeska den Charme aus ihrer polnischen Heimat mitbrachte, scheint Johanna Gabor das Temperament ihren ungarischen Genen zu verdanken. Wenige Jahre nach der Geburt von Johanna am 18. April 1990 in Debrecen zog die Familie nach Deutschland.

>> Den Bericht über die Deutschen RSG-Meisterschaften der Junioren und Meisterklasse mit einer attraktiven Fotostrecke vom „Fotografen des Jahres“ Michael Weber finden Sie in der neuen LEON*-Ausgabe – ein Abonnement lohnt sich!

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