Russlands Neuaufbau....


z.B. mit Daria Jelizarowa – Junioren-Europameisterin im Mehrkampf und am Balken. 
(Foto: V. Minkus)


... Rodionenko soll's richten!
(Foto: Archiv GYMmedia)

Cheftrainer Rodionenko hat viel zu tun

Russland braucht ein neues Image
Erste Früchte zeigen sich bei den Juniorinnen / Junges Team bei den Erwachsenen

„Alles!“ Kurz, knapp und knackig ist die Antwort von Andrei Rodionenko auf die Frage, was er nach seinem Amtsantritt im russischen Turnern verändert habe. Seit März vergangenen Jahres ist der ehemalige Cheftrainer der kanadischen Frauen und des erfolgverwöhnten sowjetischen Turnsports für die russischen Männer und Frauen verantwortlich.

2005 war ein erklärtes Findungsjahr für den russischen Turnsport – neue Strukturen, neue Verantwortlichkeiten, neuer Wind. Nach dem im russischen Lager als Desaster angesehenen Abschneiden in Athen – erstmals blieb man bei Olympischen Spielen ohne Gold – wurde der langjährige Verbandspräsident und Cheftrainer Leonid Arkajew abgelöst.
Rodionenko, dessen Schwiegersohn dem staatlichen Komitee für Körperkultur und Sport vorsteht, soll so etwas wie eine Wiedergeburt auf die Beine stellen.
 „Es braucht Zeit und Geld“, sagt er, „es ist nicht einfach, wieder anzufangen.“ 
Die Leistungsträger vergangener Jahre, die Chorkinas und Nemows, sind weg, neue Gesichter müssen und sollen es richten.

Wie der neue Chef Rodionenko an alte sowjetische Turntraditionen anknüpfen will, lesen Sie im neuen LEON*-Magazin – ein Abonnement lohnt sich!

<< zurück zur Startseite       << zurück zur Übersicht 03 / 2006