Max FINZEL (Chemnitz)
-  steuerte fünf Medaillen – u. a. Gold am Boden – zur Sachsen-Bilanz bei. 

Brian GLADOW (Berlin)

- der Junioren-Europameister vom SC Berlin war Mehrkampfbester (AK 17/18)
und gewann noch zwei Mal Silber und einmal Bronze    
Fotos: Volker Minkus

Deutsche Jugendmeisterschaften in Fellbach-Schmiden

Ein Sachsen-Triumph

Die Sachsen, wie man weiß, sind „helle“. Das traf bei den Titelkämpfen in Fellbach-Schmiden speziell auf die 12- bis 18-jährigen Burschen des KTV Chemnitz zu, die acht Goldmedaillen, vier Silber- und acht Bronzeplaketten aus der saunaähnlichen Halle trugen. 
Damit waren sie erfolgreichster Landesverband vor Berlin (16), Cottbus (8) und dem Schwäbischen Turnerbund (7). Ein Sachsen-Triumph, der insbesondere Trainerin Kerstin Vogel zu verdanken ist.

Überraschungssieger Paulo Lando
Die Turnerhochburg Berlin konterte mit sieben Titelgewinnen, wobei allein drei auf das Konto des 14-Jährigen Robin Michel vom SC Berlin gehen, der zudem Silber im Mehrkampf gewann.
Zwei Titel steuerte in der AK 15/16 Paulo Lando bei. Der Schützling von Trainer Siegfried Wüstemann holte sich nach einem schwierigen Jahr mit krankheitsbedingten Ausfällen überraschend den Mehrkampfsieg und setzte sich damit gegen Max Wittenberg-Voges vom MTV Vechelde (Niedersachsen) – Trainer Peter Scholz – sowie Sebastian Krimmer durch.

Der Schwabe von der TSG Backnang), ein Schützling von Ex-Weltmeister Valeri Belenki, verschenkte durch eine Reihe von Fehlern sogar den Titel 
(Jens Milbradt: „Er ist vom Potenzial her der Beste“), revanchierte sich jedoch noch mit den Finalsiegen an Barren und Reck.

Über die Nachwuchsmeisterschaften der Jungen in Fellbach und Mädchen in Düsseldorf lesen Sie in der neuen LEON*

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<< zurück zur Startseite       << zurück zur Übersicht 04 / 2006