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Individualisten
in Teamwork
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Der Erfolg – auch bei
den Nachwuchsturnern – hat viele Väter Von
Arbeitstieren und Allround-Künstlern Trainer Wolfgang Hambüchen
über engagierte Trainer und Funktionäre sowie die Qualität des
Nachwuchskonzepts im DTB
W.H.: -- "Zunächst
ist dieser Super-Erfolg sicherlich auf die jahrelange, selbstlose Arbeit
der Heimtrainer, insbesondere im Kindesalter, zurückzuführen.
Stellvertretend für alle diese Trainer, oder besser Arbeitstiere und
Allround-Künstler, möchte ich hier einmal Manfred Paschke, den ersten
Trainer von Steve Woitalla in Schwedt, oder Kerstin Vogel aus Chemnitz
nennen. Die daran anschließende Fortführung der Arbeit an den Landes-
und Bundesstützpunkten einschließlich der Betreuung durch die OSP bildet
dann die Grundlage für die Entstehung eines Erfolgsteams. Neben dem
Einfallsreichtum und dem technischen Weitblick der Heim- und Bundestrainer
sind natürlich auch ein entsprechendes Anforderungsprofil und ein dazugehöriges
Ausbildungskonzept im Nachwuchsbereich von überragender Bedeutung." LEON: -- Wer hat Ihrer Ansicht nach den größten Anteil an der Erarbeitung und Begleitung dieser Nachwuchskonzeption? W.H.: -- "Den
größten Anteil hat sicherlich Dr. Jörg Fetzer, der in
Zusammenarbeit mit dem Nachwuchs-Chefcoach Jens Milbradt und allen
bei Deutschen Jugendmeisterschaften beteiligten Heimtrainern ständig um
eine Aktualisierung des Konzeptes bemüht ist. Dies führt natürlich häufig
auch zu kontroversen Diskussionen im Detail. LEON:
-- Was hat jetzt für Sie und Fabian in der Vorbereitung auf
die Weltmeisterschaften Priorität? W.H.: --
"Ganz klar die eben erwähnte Konditionierung im
Ausdauerbereich, um nicht nur die Verträglichkeit der jetzt sehr langen
und hochschwierigen Übungen zu verbessern, sondern auch, um die
Erholungsvorgänge zu beschleunigen. Das erreichen wir mit unspezifischem
Ausdauertraining, also durch Fahrrad fahren zum Training, sowie mit
spezifischem Ausdauertraining. Das besteht in überlangen Trainingsübungen
mit nur wenigen Höchstschwierigkeiten, aber mit sehr langen Vor- und
Nachverbindungen, so dass an den Geräten möglichst Verweilzeiten von über
60 Sekunden entstehen. Später werden wir dann wieder zum „normalen“
Wettkampftraining übergehen....." Das gesamt, dreiseitige
Interview können Sie in der neuen LEON* lesen |