Karolina RASKINA:
Die dreifache Deutsche Jugendmeisterin  ist auf dem Sprung, eine Große ihres Metiers zu werden.

(Fotos: Dirk Zimmermann)

Karolina RASKINA hat ihr großes Ziel fest im Blick

„Ich will zu den Olympischen Spielen!“
Die Gymnastin vom TSV Schmiden war als Sechste mit den Keulen beste Westeuropäerin bei den Junioren-EM in Moskau

Die beiden deutschen Juniorinnen Alexandra Zapekina (Bremen) und Karolina Raskina (Schmiden) schlugen sich in ihren Finals bei den Junioren-EM am 23./24. September in Moskau sehr achtbar: Raskina wurde Sechste mit den Keulen, Zapekina Neunte mit dem Seil. Mit der 14-jährigen Karolina Raskina vom TSV Schmiden unterhielt sich nach den EM unser Mitarbeiter Thomas Schütte:

Karolina, wo und wann hast du mit RSG begonnen und wie bist du zu dieser Sportart gekommen?

K.R.: - Das war lustig: Ich war als kleines Kind ziemlich tolpatschig, bin oft hingefallen oder gegen irgendwelche Sachen gelaufen. Als ich dreieinhalb Jahre alt war und in der Ukraine in meiner Geburtsstadt Krementschug lebte, brachte mein Vater mich in einen RSG-Klub, damit ich „endlich gescheit laufen lerne“! Richtig angefangen habe ich aber erst mit sechs Jahren, nachdem meine Familie nach Berlin gezogen war.

  ? Schmiden ist heute dein Heimatverein. Wie kam das?

K.R.: - Damals trainierten zwei andere Berliner Mädchen in Schmiden, Cäcilia Suworowa und Raissa Feldmann. Deren Mütter haben mich in Schmiden empfohlen. Als ich 9 Jahre alt war, lud mich die Cheftrainerin Galina Krylenko in den Schulferien zum Testtraining ein. Ich durfte bleiben.

? Es gibt da eine bekannte Anekdote, warum Frau Krylenko damals von dir so begeistert war. Sie soll dich gefragt haben, was deine sportlichen Ziele sind.

K.R.: - Ja, und ich antwortete mit voller Überzeugung: „Ich möchte olympische Siegerin werden!“ Frau Krylenko antwortete: „Genau solche Mädchen brauchen wir.“

>> Weitere pfiffige Antworten von Karolina Raskina gibt’s in LEON*  
                                                                   
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