Irina KRASNJANSKA (UKR):

 


Die 19-jährige Irina Krasnjanska nahm an den Olympischen Spielen 2004 teil, im Jahr darauf machte ihr die Krankheit einen Strich durch die Rechnung.
(Foto: Volker MINKUS)

Irina Krasnjanska hat aufregende Monate hinter sich...:

Gelbe Gefahr mit Happy-End
Erst die Krankheit besiegt, dann Weltmeisterin geworden und ein Stipendium als Prämie erhalten.

“2005 erhielt ich die Diagnose Hepatitis”, erzählt Krasnjanska. “Es war ein totaler Schock für mich. Die Ärzte haben mir damals geraten, ganz mit dem Turnen aufzuhören. Sie haben mir prophezeit, dass ich nie wieder zu meiner ursprünglichen Leistungsstärke zurückfinden würde, dass ich nicht genug Luft bekommen würde, immer schwach bleiben würde.” 
Doch Krasnjanska wollte nicht auf den Rat der Mediziner hören. “Ich habe von Anfang an gesagt, dass ich weitermachen will. Ich wollte immer turnen”, sagt sie bestimmt.

Notgedrungen eine strenge Diät
Über mehrere Monate musste sie das Trainingszentrum der ukrainischen Mannschaft in Kontscha Saspa vor den Toren Kiews verlassen, zwei davon verbrachte sie im Krankenhaus in ihrer Heimatstadt Tscherkassy. “Ich musste viel liegen und ganz streng Diät halten”, erzählt sie mit einem Schmunzeln. 
“Es war alles ziemlich übel, und manchmal war ich auch verzweifelt. Meine Trainerin hat mich immer wieder bestärkt und an mich geglaubt. Ohne sie hätte ich das alles nicht geschafft.”

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