TABEA, Halle a.d.Saale
 
Julia Nickel und Laszlo Köteles
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Der „Mann im Mond“, Laszlo Köteles, hält Laure Marx in den Armen, rechts Alexandra Gabriel.

 (Fotos: Wolfram Nickel)

Chapeau für eine kollektive Meisterleistung:

„Tabea und der Mann im Mond“
 - erste "Sport-Musical-Novela" der Welt - 
Die Händelhalle im Herzen der Stadt ist die erste Adresse. Die Besucher strömen ins Foyer wie zu einem Symphoniekonzert, die Ankündigung aus dem Off für die „erste Sport-Musical-Novela der Welt“ klingt selbstbewusst.
Zu Recht:
 „Tabea und der Mann im Mond“ in der Regie von Claudia Marx erzählt eine sozialkritische, märchenhafte Geschichte zweier Schwestern, umgesetzt mit stimmigen Choreographien (Kati Zepplin, Tänzer Alexander Semenschukow, Ingrid Krug) und frisch und unverkitscht getanzt von begabten wie spielfreudigen Akteuren. Die haben – bis auf die ganz Kleinen – bekannte Namen, tragen sportliche Titel und zeigen sich hier doch von einer ganz anderen Seite: In der Titelrolle der Tabea die Gymnastin Alexandra Gabriel.
Laure Marx und die RSG-Juniorinnen
Ihre „Gegenspielerin“ im Musical ist Laure Marx, die die blinde Schwester Tora mit einer so hinreißenden Balance zwischen Verletzlichkeit und Unbeugsamkeit tanzt, dass man unmöglich glauben mag, sie sei in diesen Tagen gerade 14 Jahre alt geworden… Überraschend auch die sanften Seiten vom „Mann im Mond“ Laszlo Köteles, den man als mehrfachen Deutschen Meister der Aerobic kennt, und die Vielseitigkeit der gesamten RSG-Junioren-Nationalmannschaft. Den tragenden Part bestreiten die Gymnastinnen, problemlos einbezogen werden die „Aerobicer“, unter ihnen die vielfache Deutsche Meisterin Janka Daubner, die Artistenfamilie Held und Trampolinturner. Das Ganze hat ein sportlich-tänzerisches Niveau, vor dem so manche Profi-Show verblassen würde.

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