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Weltcup
2006 Sao Paolo
Reck-Weltcupsieger Vlasios
Maras (GRE)
mit Autogrammpflichten.

Die brasilianischen Turnerinnen
hatten gut Lachen: Daiane Dos Santos (links)
gewann den Weltcup am Boden;
ihre Nationalmannschaftskameradinnen Lais Souza
(r.)
(Fotos: Volker MINKUS)
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Kanadische Überraschungen:
13. Weltcup-Finale am
16./17. Dezember 2006 in Sao Paulo
Brasil-Tropicana
Zum Jahresende 2006 ging es noch mal
heiß her beim 13. Weltcup-Finale der Turner und Turnerinnen am 16. und
17. Dezember in Sao Paulo. Und das nicht nur, weil in dieser subtropischen
Region an der Atlantikküste Hallentemperaturen von 40 Grad Celsius für
erhitzte Turn-Gemüter sorgten. Auch so manche Weltmeisterschaftsrevanche
gab es noch auszufechten.
Die WM-Revanche missglückt
ist leider auch Fabian Hambüchen am Reck.
Der Abiturient aus Wetzlar konnte seine schwierige Reck-Kür nicht sauber
durchturnen – ein Grifffehler vor dem Jägersalto zwang ihn zur
Improvisation – und musste so Einbußen beim Ausgangswert und bei der
Ausführung hinnehmen. Mehr als Platz fünf, gemeinsam mit Jerimbetow
(KAZ), war da nicht drin. Ebenfalls im Finale stand der 19-Jährige am
Sprung, wo ein sechster Rang das für ihn Machbare darstellte.
Der zweite deutsche
Teilnehmer beim Weltcup-Finale hatte mehr Glück.
Matthias Fahrig verpasste ein halbes Jahr nach seiner Rückkehr in
den deutschen Kader eine Medaille am Sprung nur knapp. Anderthalb Jahre
zuvor war der Hallenser an gleicher Stelle zum ersten Mal zu einer
(silbernen) Weltcupmedaille gesprungen. „Ich bin froh, dass ich
wieder nach Brasilien kommen durfte – ein tolles Land mit tollen Mädels“,
meinte verschmitzt der 21-Jährige, der nach einigen disziplinarischen
Entgleisungen sein Leben und seinen Sport offensichtlich wieder im Griff
hat.
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