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Cheftrainer
Andreas Hirsch gibt zu bedenken: „Ein
Turner muss beim Dreifachsalto halt dreimal rum“ Herr
Hirsch, Sie haben die Bundesligisten gebeten, alle potenziellen
Nationalturner dieses Jahr nur bei drei Wettkämpfen einzusetzen. Wieso? Man
muss sich nur den Wettkampfkalender anschauen. Wer dieses Jahr
international eine Visitenkarte abgeben will, dessen Übungen müssen
jetzt schon weitestgehend stehen. Nach den ersten Weltcups folgen nahtlos
die Europameisterschaften und zwei Qualifikationswettkämpfe für die WM
in Stuttgart, und die WM wiederum geht nahtlos in die Bundesliga und
weitere Weltcups wie den DTB Pokal über. Direkt nach dem Ligafinale
folgen für die in Peking qualifizierten Nationen noch die vorolympischen
Testwettkämpfe mit genauem „Olympiaablaufplan“. Wer soll das
durchstehen ohne Regeneration? |
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Dann
soll also bei der Bundesliga gespart werden, weil Sie ihr die geringste
sportliche Bedeutung beimessen? Verstehen
Sie mich nicht falsch, die Bundesliga kann durchaus Großes leisten –
wenn man sie nutzt wie Fabian Hambüchen: Zur punktuellen Leistungsüberprüfung,
für den Nachweis von Lernfortschritten in Wettkampfsituationen. Aber sie
darf die Turner nicht zermürben. Eugen Spiridonov muss ich z.B.
international zukünftig an den Ringen zurücknehmen. Damit ist er
ausgerechnet im Mehrkampf nicht einsetzbar – dabei ist das seine größte
Stärke. Der gesundheitliche Schutz ist aber wichtiger. Dass er dann, aus
welchen Gründen auch immer, in der Liga trotzdem Ringe turnt, dafür habe
ich kein Verständnis. << zurück zur Startseite << zurück zur Übersicht 01 / 2007
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