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Die
20-jährige Katja El-Halabi wurde im
November 2007 in Kairo Panarabische Meisterin.
Fotos:
Haitham Mousawi

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PORTRÄTIERT:
Die Sportlerinnen Rola und Katja El-Halabi aus Ulm:
Ungleiche
Schwestern
...
aber erfolgreich sind sie beide – Rola als Boxerin, Katja als
Turnerin
Katja
El-Halabi
vom SSV Ulm 1846 wurde im vergangenen Jahr nicht nur mit dem TurnTeam
Ulm-Stuttgart Deutsche Meisterin, sondern auch Panarabische Meisterin.
Ihre Schwester Rola
ist
Europameisterin im Boxen und seit ihrem Übergang zu den Profis
ungeschlagen. LEON* porträtiert die Schwestern aus Ulm im
Doppelinterview.
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-- Wie sind Sie gerade zu diesem Sport gekommen?
Rola:
Ich habe ganz viele Sportarten ausprobiert, als ich klein war, Schwimmen,
Volleyball, auch Kinderturnen, und nach zwei, drei Wochen hatte ich immer
keine Lust mehr.
Mein Vater war früher selber Kick- und Thaiboxer und hat mich dann
einfach mitgenommen. Ich war eher ein Sensibelchen und niemand hat
gedacht, dass ich gerade das dann tun will. Aber mich hat es gefesselt.
Dann wollte ich auch bei Wettkämpfen mitmachen und so ging es immer
weiter. Ich hab’ mich dadurch auch in meiner Persönlichkeit verändert,
zum Positiven, ich bin viel selbstbewusster geworden.
Katja:
Ich bin durch meine Kindergärtnerin zum Turnen gekommen, denn da bin ich
immer schon rumgesprungen. Nach meinem ersten Wettkampf bin ich
dabeigeblieben, und das Zentrum hier in Ulm ist so etwas wie mein zweites
Zuhause geworden.
Ich habe ja dann 2005 erstmal aufgehört. Ich empfand es so, dass es immer
das Gleiche war, und ich wollte nicht mehr. Im Dezember 2005 bin ich auch
hier verabschiedet worden, ich habe mich dann erst einmal um meinen
Schulabschluss gekümmert. Nach ein paar Monaten hat mir das Turnen dann
doch gefehlt, so habe ich im September 2006 wieder angefangen.
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-- Schauen
Sie sich die Wettkämpfe der Schwester an?
Rola:
Wenn es zeitlich geht, dann immer. Für Ägypten ging es jetzt nicht, weil
ich drei Wochen später einen Kampf hatte.
Katja:
Ja, ab und zu fahre ich mit, wenn es hier in der Nähe ist. Das Publikum
ist ganz anders als beim Turnen, die Stimmung ist ganz anders. Ob das schön
ist, kann ich nicht sagen, Kunstturnen ist einfach schön, aber Boxen…
naja, ich guck’s mir an, weil meine Schwester boxt.
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Wie es dazu kam, dass die Ulmer
Turnerin im vergangenen Jahr für den Libanon antrat und anderes mehr über
die beiden „ungleichen Schwestern“ lesen Sie in LEON*
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