
|
Vater und
Sohn
|
IM
INTERVIEW „Wir wollten nicht die Angeblich haben Sie den „Tsukahara“ ohne
Schnitzelgrube erfunden, gleich mit harter Landung. Wie geht das? M.
T.: -- Naja, mit Mut eben. Etwas Sicherheit hatten wir schon, wir
haben ein paar weiche Matten aufeinander gelegt, das musste reichen. Hatten Sie Angst, bevor Sie 1972 den
Mondsalto, wie der Tsukahara vom Reck lange bezeichnet wurde, zum ersten
Mal geturnt haben? M.
T.: -- Ich hatte nur Angst, ob die FIG das Element anerkennen würde
– ich hatte es vorher nämlich nicht eingereicht, sondern einfach im
Wettkampf gezeigt. Aber Angst, ob ich es schaffe, hatte ich keine. Ich war
eher ein wenig nervös, wie die Leute reagieren würden. |
|
|
War Ihre Erfindung denn eine einmalige Sache
oder steckte da ein gewisser Pioniergeist dahinter, der Sie auch heute
noch prägt? M.
T.: -- Ich war ein Turner, der alles anders machen wollte als
die anderen. Ich wollte immer ausprobieren, immer etwas Neues erfinden –
an den Geräten. Im Alltag bin ich aber eher bequem. Ich finde, im Leben
außerhalb des Sports sollte alles seinen geregelten Weg gehen. Nach ihnen benannt sind zwei Elemente: Der Doppelsalto mit Schraube am
Reck und am Sprung eine Radwende mit anschließendem Salto rückwärts.
Haben Sie sich noch an anderen Übungsteilen versucht, die später nicht
aufgeführt wurden? M.
T.: -- Naja, manche habe ich auch international gezeigt, sie
tragen aber nicht meinen Namen. Zum Beispiel habe ich bei den Olympischen
Spielen von Montreal die Schwalbe an den Ringen erfunden. Ich konnte
einfach keine Stützwaage. >> Das komplette vierseitige Interview können Sie in dieser Ausgabe lesen – ein Abonnement lohnt sich! |
||