Turnakademie "W O G A "


"Work hard or go home!"
 






Die „heiligen Hallen“ sind mit dem Besten ausgestattet, was Turngerätehersteller zu bieten haben.





„Nastia“ Liukin beim Training mit ihrem Vater. Die 18-Jährige will in Peking Olympiasiegerin werden.
Fotos: nbb

 

* REPORTAGE:

Ein amerikanischer Turn-Traum des Erfolgs
LEON* besuchte den berühmten und erfolgreichen privaten Turnclub von
Waleri Ljukin und Jewgeni Martschenko in Plano/Texas

Bei den Spielen in Peking hat der private Turnclub WOGA nach Carly Pettersons Olympiasieg von 2004 mit Anastasia Liukin wieder ein heißes Eisen im Feuer.
Nils B. Bohl hat für LEON*-Magazin die beiden Trainer und Besitzer des WOGA, Waleri Ljukin und Wladimir Martschenko, 16 Tage lang auf ihrem Weg begleitet, tief hinter die Kulissen geblickt, viel fotografiert und versucht, das Erfolgsgeheimnis von WOGA zu ergründen.


Ein großer Kühlschrank mit Ice-Packs brummt leise vor sich hin, selbst eine Wasch- und eine Kaffemaschine fehlen nicht. Seinen Kaffee mit in die Halle zu nehmen verstößt hier im übrigen nicht gegen turnerische Grundprinzipien.
«Work hard, but take it easy».

Vom Foyer aus können Zuschauer den Betrieb in der Halle verfolgen, zwei große Cola-Automaten sorgen dort für kühle Getränke und Snacks, lediglich das Popcorn fehlt um das Klischee abzurunden. Eine stets besetzte Rezeption wickelt die Anmeldungen ab und schafft wenn nötig den Kontakt ins Innere der Halle. Die Klimaanlage ist bei 39 Grad Außentemperatur ein Muss, ein Blick auf den Thermostat ergibt eine optimale WOGA-Trainingstemperatur von 25 Grad Celsius.

Ansonsten unterscheidet sich die Halle nicht wesentlich von vielen anderen Turnzentren auf der Welt. Magnesiastaub und Schweißgeruch liegen auch hier in der Luft. Und doch – es ist vieles anders in «WOGA GYM No 1»:
Die «heiligen Hallen» entwickeln eine eigene, ganz besondere Atmosphäre. Das mag an den Medaillenkollagen liegen, die im Foyer eine Art «goldenes Zeugnis» über die Arbeit in der Halle ablegen. Jeder der 200 Turner, die es ins WOGA-Team geschafft hat, ist mit einem Bild an der Wand verewigt.

Olympiasieger wird, wer die wenigsten Fehler macht

Für Olympia sieht Ljukin die USA und die Chinesen an vorderster Front:
«Die beiden Länder werden es wohl unter sich ausmachen.  Aber Rumänien wird nahe dran sein. Am Ende wird wohl das Team Gold gewinnen, das die wenigsten Fehler macht. Jeder in den USA erwartet von uns, dass wir gewinnen, denn wir haben bei der letzten WM gewonnen. Und wenn du gewinnen kannst, dann bedeutet das, dass du auch gewinnen musst.»
Und egal wie die Spiele ausgehen werden, Vater Ljukin lässt durchblicken, dass Nastia auf jeden Fall noch ein Jahr weiter turnen wird. «Sie will eine weitere WM turnen, dann vielleicht ein Jahr Pause machen und dann schauen wir mal.»

* Die gesamte, fünfseitige Reportage können Sie in LEON* 03 lesen
  – ein Abonnement lohnt sich!

<< zurück zur Startseite    << zurück zur Übersicht 03 / 20008