HE, Kexin, China: 
Olympiasiegerin am Barren und mit dem Team, antwortete auf die Vorwürfe: „Ich bin 16, und es ist mir egal, was andere sagen.“
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Fotos: Volker Minkus
 

Eine Altersdebatte mit zahlreichen Indizien...

Das jüngste Gesicht
Sind Chinas Olympiasiegerinnen eigentlich zu jung für Olympia?
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Am 22. August war He Kexin endgültig das Gesicht der Spiele.
Da lächelte sie quer über die Titelseite der ehrwürdigen Londoner „Times“ und hielt die Goldmedaille stolz in die Kamera. Ein fröhliches Mädchen, den Lohn jahrelanger Arbeit in den Händen. Nur der Text daneben passte nicht zu dem strahlenden Gesicht der Siegerin. Statt vom historischen Triumph der chinesischen Turnerinnen und den brillanten Turnkünsten der Stufenbarrenspezialisten zu berichten, prangte da die Überschrift: „Olympische Ermittlungen:
Wie alt ist Chinas Goldmädchen?“.

Der Tenor: „Schade, dass sie so jung ist“
Für die Turnwelt rückte He Kexin erstmals durch ihre Auftritte bei den Weltcup-Turnieren in Doha und Cottbus in den Fokus und avancierte sofort zur Favoritin auf Olympiagold am Stufenbarren. Doch in den Tiefen des Internets, dort, wo sich der harte Kern der Turnfanszene tummelt, auf Foren und Blogs, war ihr Name schon seit Mitte 2007 ein Begriff, als Videos ihre Auftritte von nationalen Meisterschaften auf Youtube zu finden waren.

Bis Anfang 2008 waren sich auch alle einig, dass die Turnerin für die Olympischen Spiele in Peking zu jung war. Inklusive einer ganzen Reihe von chinesischen Fans, die sich in den englischsprachigen Foren tummeln. „Es ist wirklich jammerschade, dass He Kexin zu jung für Stuttgart und Peking ist“, schrieb zum Beispiel ein Fan am 15. 6. 2007 in einem Beitrag des Forums www.wwgym.com in dem es um mögliche WM-Kandidatinnen für China ging. „Ich bin mir gar nicht sicher, wie alt sie ist, möglicherweise ist sie noch nicht einmal alt genug für die WM 2009.“ Ähnliche Aussagen gibt es viele.

Den gesamten doppelseitigen Beitrag mit zahlreichen Indizien zum „wahren Alter“ der Turnerinnen können Sie in der Olympiaausgabe lesen
– ein Abonnement lohnt sich!

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