Der Reiz der Show ...:
Henrik Stehlik beim „Feuerwerk“ 2008. „Es ist eigentlich meine erste richtige Show, in der ich mich auch künstlerisch versuche - eine ganz neue Herausforderung!
 Was ich bislang an Show gemacht habe, das waren eher Sportartpräsentationen.“

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Henrik mit seiner langjährigen Trainerin Ute Luxon-Pitkamin.

Fotos: Volker Minkus

Trampolin als Kunst

Exweltmeister Henrik Stehlik über den Reiz der Show
Vor der Aufführung von „Feuerwerk der Turnkunst“ in Bremen nahm sich Henrik Stehlik Zeit für ein Interview mit LEON*
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Wie kommt es, dass Sie bei dieser Show mitmachen?

* Stehlik: -- Ich habe mir seit vier Jahren das „Feuerwerk“ als Zuschauer angesehen, und war schon lange begeistert und hatte Lust, selbst Teil des Ensembles zu sein. Das Interesse bestand beiderseits und ich bin sehr froh, dass es dieses Mal geklappt hat, auch weil es terminlich neben Studium und Sport nicht immer leicht ist, noch ein größeres Projekt zu machen.
-?-  Was ist im Vergleich zum Wettkampf der Reiz an einer solchen Show?
* Stehlik: -- Einerseits die Möglichkeit, Teil eines solchen Ensembles zu sein. Natürlich sind wir auch mit der Nationalmannschaft lange unterwegs, aber hier sind die Hintergründe sehr viel verschiedener als bei uns in der Mannschaft, und diese Begegnungen hätte ich sonst nie gehabt. Das ist der eine Teil, der andere ist, immer wieder vor sehr großem Publikum aufzutreten und Teil dieses vielfältigen Feuerwerks zu sein und einen kleinen Beitrag zu leisten, das Trampolinturnen, das Künstlerische am Trampolinturnen, das Kunst-Turnen in ein ganz anderes, wie ich finde, sehr schönes Licht zu rücken.

-?-
 Es hört sich allerdings ein wenig so an, als wäre das hier viel schöner?
* Stehlik: -- Ich habe das teilweise schon auch so formuliert, dass es eine Steigerung zum Wettkampfsport ist. Im Wettkampf ist der Vergleich, sich mit anderen zu messen, die Herausforderung. Das ist hier im Ensemble natürlich überhaupt nicht gegeben, weil jeder in seiner Art eine wunderschöne Leistung bringt. Hier ist man für sich mit dem Publikum und vielleicht ist das auch eine Erfahrung, ein Impuls, den ich mit in die Wettkämpfe nehmen kann, um mich noch ein wenig mehr auf die eigene Leistung zu konzentrieren.

** Ziele 2009: " ...Studienabschluss, Teilnahme Trampolin-WM im November!"
** Rückblick auf Peking: „Das war eine sehr schwere Zeit, ist auch eine Erinnerung, die nach wie vor schmerzt, weil der sportliche Erfolg, für den wir so lange gearbeitet haben, ausgeblieben ist, aus Umständen, die sehr konfus und sehr komplex sind und im Ende durchaus als skandalös bezeichnet werden können.“

Das gesamte Interview können Sie in der neuen LEON* lesen  – ein Abonnement lohnt sich! 

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