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Die
Weltcup-Besten...: |
Ein
Wettkampf-Format im Umbruch...?
Der leidvollen Erfahrung
von Madrid hätte es nicht bedurft, die Verantwortlichen der FIG hatten
bereits lange zuvor beschlossen, dass dieses Weltcupfinale das letzte
seiner Art sein würde. * Grandi : - Er wird genau so sein, wie jetzt auch. Der einzige Unterschied ist, dass die Athleten an den Wettkämpfen teilnehmen und beim letzten Wettkampf der Serie die Titel vergeben werden. Wir werden hier also das Reglement aus dem Tennis übernehmen: Der letzte Wettkampf entscheidet. -?- Was halten Sie von der Idee, die es zumindest in Deutschland gibt, Wettkampfserien für den Mehrkampf zu organisieren? * Grandi : - "Als ein Mensch, der selber immer an allen sechs Geräten geturnt hat, meine ich: Die Charakteristik des Sports wird immer über diese sechs Geräte definiert werden. Aber andererseits ist die Realität diese: Das Turnen ist der einzige Sport, der einen Sechskampf für die Männer und einen Vierkampf für die Frauen fordert. Das ist ein enormer Aufwand. Man könnte vielleicht auch eine Mehrkampfwertung zulassen, warum nicht? |
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Darüber muss man mit den Fachleuten reden. Aber wenn wir uns die Entwicklung in der Welt anschauen, dann ist klar, dass diese eher in die Richtung der Spezialisten geht. Die nordeuropäischen Länder, die diesen Sport erfunden haben, sind im Verschwinden begriffen – oft haben sie nicht mal mehr sechs Turner, um eine Mannschaft zu stellen. Selbst Deutschland musste viele Jahre lang eingebürgerte Turner aufstellen und hatte nicht genügend, die in den eigenen Vereinen groß geworden und ausgebildet wurden. Frankreich turnt immer noch mit einem alten Turner aus der UdSSR, Karbonenko. Das ist die Realität! "
Die Betrachtung zum Weltcupfinale 2008 in Madrid mit vielen Fotos gibt es
in dieser LEON*-Ausgabe – ein Abonnement
lohnt sich! |
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