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Jonathan
MACKIE (GBR)
"... ich will zu den Paralympics,
- warum eigentlich nicht?"
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... gerade der Leistungsgedanke ist für Behinderte persönlichkeits- und
profilbildend!
Fotos:
GYMmedia INTERNATIONAL
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Turnen
trotz Handicaps
Großbritanniens Turnverband hat ein Konzept für die Arbeit mit
behinderten Sportlern entwickelt – Unterstützung durch den DTB
Sport
für körperlich und geistig behinderte Menschen ist international und auch
in Deutschland längst ein anerkanntes Fachgebiet, und Wettkampfhöhepunkte
oder Organisationen wie die „Special Olympics“ werden entsprechend
gefördert. Bei den Paralympics können alle vier Jahre Athleten mit
körperlichen Handicaps in zahlreichen Disziplinen um Olympiamedaillen
kämpfen – Turnen allerdings, eine der ältesten olympischen Sportarten,
sucht man vergebens im Programm. Warum eigentlich?
Die
Briten entwickelten schon vor etwa 20 Jahren unter der Abkürzung GMPD
(Gymnastics
Movement for People with Disabilities)
ein Trainingsprogramm, Wettkämpfe, Ausbildungsmaßnahmen
für Trainer sowie eine angepasste Version des "Code de Pointage", um das
Turnen an Geräten auch für Sportler mit verschiedenen Behinderungsgraden
zu erschließen. Wohlgemerkt, nicht nur „just for fun“ und „Bewegung an
sich“ zur seelischer Erbauung und sozialen Eingliederung in die
Gesellschaft, sondern durchaus leistungs- und wettkampforientiert!
Im Laufe der Jahre hat sich das Niveau der gezeigten Übungen stark
verbessert, so dass sich das Trainingsprogramm entsprechend ändern
musste. Das "GMPD Add-on Module" ist z.B. eine Trainerqualifikation, die
es Trainern auf jeder Ebene – vom Anfänger- bis zum internationalen
Niveau – ermöglicht, ihre Fähigkeiten an die Bedürfnisse von Turnern mit
Behinderung anzupassen.
Ronny Ziesmer
übernimmt Schirmherrschaft
Um das
beispielhafte System international populär zu machen, nutzen die
britischen Pioniere auch das Internationale Deutsche Turnfest in
Frankfurt: Hazel Coates, die
Vorsitzende des
Technischen Komitees Behindertensport des Britischen Turnverbandes, sucht
beim DTB weitere Verbündete. Einen hat sie schon: Ronny Ziesmer hat sich
sofort bereiterklärt, für die Einführung der britischen Systems in die
Strukturen des deutschen Turnens die Schirmherrschaft zu übernehmen.
Den gesamten Beitrag
über Turnen mit Behinderten finden Sie
in Ausgabe 02-03
– ein Abonnement
lohnt sich!
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