EM Mailand 2009
Die „Großen Drei“ des EM-Mehrkampfes:
Ksenia Semjonowa, Ksenia Afanasjewa (li.) und
Ariella Kaeslin aus der Schweiz.
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Die Gold-und-Silber-Ksenias aus Tula – Semjonowa (re.) und Afanasjewa.
Fotos: Volker Minkus

Doppelter Ksenia-Triumph
* Ksenia Semjonowa gewann vom Start weg den Mehrkampf ... ,
* Ksenia Afanasjewa stieß von Rang 20 auf den Silberrang vor ...!

Der langersehnte Erfolg kam gleich im Doppelpack – Gold und Silber im Mehrkampf durch zwei Turnerinnen, die sich nicht nur den Vornamen, sondern auch die Trainerin (Marina Nasarowa), die Heimatstadt (Tula) und das Zimmer im Trainingszentrum am Runden See bei Moskau teilen. In der Mannschaft werden sie zur besseren Unterscheidung „Sjoma“ und Afonja“ gerufen, in den Ergebnislisten findet man sie unter Ksenia Semjonowa und Ksenia Afanasjewa.

Semjonowa, die im Oktober 17 Jahre alt wird, hat sich trotz ihres jungen Alters schon als feste Größe im internationalen Geschehen etabliert.

Zur WM 2007 reiste die damals 14-Jährige als Unbekannte nach Stuttgart an und als kindliche Stufenbarrensiegerin wieder ab. Damals noch von vielen als Eintagsfliege abgetan, gewann sie bei der EM 2008 in Clermont-Ferrand Barren und Balken und machte in Peking erstmals als Mehrkämpferin auf sich aufmerksam.

Mit dem vierten Platz im Mehrkampffinale der Olympischen Spiele war sie dort bereits die beste Europäerin. Zwischendurch überlebte sie irgendwie einen Wachstumsschub von 10 cm – in der Miniaturwelt des Frauenturnens allzu oft der Todesstoß für eine Karriere.

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