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RSG-Juniorinnen 2009

Die
deutsche Junioren-Nationalgruppe vom TSV Schmiden (v. li.):
Rosa Gerwik, Alexandra Kuhn, Cathrin Puhl, Regina Sergeeva und Laura Jung
(es fehlt Alisa Bilali)
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Fotos: Qingwei Chen
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Grosser Schritt nach vorn
RSG-Nationalmannschaftszentrum in Schmiden hat sich stabilisiert
Den
Start als neuernanntes Nationalmannschaftszentrum RSG hatte man sich am
DTB-Bundesstützpunkt Fellbach-Schmiden einfacher vorgestellt. Gymnastinnen
aus ganz Deutschland waren im September 2008 zusammengekommen, um nach der
verpassten Olympiaqualifikation für Peking eine neue Nationalgruppe RSG
aufzustellen. Das erste Training fand als Teambildungsmaßnahme in einem
Hochseilgarten statt. Was dort noch funktionierte, wollte in der Halle
jedoch nicht gelingen.
Das Team
um Schmidens Stützpunktleiter Michael Bürkle reagierte
schnell auf Verbesserungsvorschläge und Wünsche der entsendenden
Partnerstützpunkte und Heimatvereine. Von den Dingen, die beim Neustart
der Gruppe noch nicht rund liefen, sind die meisten inzwischen längst
erledigt und Geschichte.
Die Koordination von Schule und Training läuft bestens.
Die Physiotherapie konnte von einen auf vier Termine pro Woche erhöht
werden.
Im Büro der Trainingshalle sitzt mit Stefanie Amos endlich die lang
ersehnte Standortmanagerin. Das Trainerteam wurde mit Natalia Raskina um
eine weltweit anerkannte Spitzentrainerin erweitert. Der Nationalgruppe
wurde Natascha Stepanova zur Seite gestellt; eine langfristige
Zusammenarbeit mit dieser hochqualifizierten Trainerin und Choreographin
wird von allen Seiten angestrebt. |
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Johanna Gabor nach Rücktritt wieder im Boot
Das
Wichtigste jedoch: Die anfangs dezimierte Gruppe hat schnell Zuwachs
bekommen. Da wäre zunächst Johanna Gabor
zu nennen, die nach den WM 2008 zunächst ihren Rücktritt vom
Leistungssport erklärt hatte.
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German Girl-Reihe (v. li.):
Camilla Pfeffer, Maike Deuschle, Johanna Gabor, Karolina Raskina,
Sara Radman |
Auch die Mitwirkung der noch amtierenden Deutschen Meisterin im Einzel, Karolina
Raskina, dürfte einige Fachleute überrascht haben. Als sie in
einem Interview in LEON* (Ausgabe 03/2008) ausführte, sie würde zwar
weiter Einzel trainieren, der Gruppe aber im Bedarfsfall jederzeit sofort
zur Verfügung stehen, da hagelte es Kritik gegen sie ob solcher
Äußerungen, die man mancherorts für wenig glaubwürdig hielt. Sie hat die
Kritiker eines Besseren belehrt.
Wie es in
Deutschland mit der RSG weitergeht, wie sich die Meisterklassen- und
Juniorengruppe zusammengefunden haben, steht in LEON* –
ein Abonnement
lohnt sich!
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