... der Kronprinz:


Marcel Nguyen gehörte zum Team, das 2007 WM-Bronze und 2008 EM-Silber gewann sowie bei Olympia 2008 Rang vier belegte.
Foto: MINKUSimages
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Marcel NGUYEN: AUF DER ÜBERHOLSPUR
Das „ewige Talent“ Marcel Nguyen schoss mit seinem neuen Trainer Valeri Belenki an der Konkurrenz vorbei auf den Silberrang bei Trophy und Meisterschaft
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Dass ausgerechnet Marcel Van Minh Phuc Long Nguyen, wie der Sohn eines Vietnamesen und einer Deutschen mit vollständigem Namen heißt, dem deutschen Star Fabian Hambüchen derzeit so dicht auf den Fersen ist, beeindruckt umso mehr, als er noch im November nach einer Ellbogenoperation (Knorpelschaden) fünf Wochen pausieren musste und erst in letzter Sekunde für den Briten Daniel Keatings ins elitäre Starterfeld der Champions Trophy nachrückte. Zuvor hatte er ein internes Ausscheidungsturnen im Trainingslager in Kienbaum knapp gegen Philipp Boy verloren. Gegen den gleichen Philipp Boy, auf den er seit Jugendtagen bei jeder Meisterschaft trifft; den Boy, der meistens vor ihm landete – vielleicht, weil dieser im Gegensatz zum coolen, leichtfüßigen und manchmal gedankenlosen Nguyen vom Ehrgeiz beflügelt, manchmal besessen, manchmal auch zerfressen schien.
Das Talent lange Zeit verschleudert
Anders als Boy scheiterte Nguyen, den sein Stuttgarter Trainingskollege Thomas Andergassen einmal respektvoll als „ganz abgezockte Sau“ bezeichnete, nie an seinen Nerven. Eher schon an seiner Einstellung. Immer wieder ließ sich der für den TSV Unterhaching startende Münchener ablenken, und immer wieder kam die bohrende Frage aus seinem Stuttgarter Umfeld, wie lange er noch sein Talent verschleudern wolle.
Das gesamte doppelseitige Porträt lesen Sie in dieser Ausgabe
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