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Matthias
Fahrig: Der 23jährige Matthias Fahrig vom SV Halle springt bei den WM auf Platz vier – nach EM-Bronze dieses Frühjahr in Mailand.
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Matthias Fahrig: Die Chance bekommen und sie genutzt
Auch über seine
Entwicklung in den vergangenen Jahren sprach Fahrig offen: Fahrigs Erfolge haben nicht zuletzt Hirschs Linie bestätigt, an ihm festzuhalten und dem Turner durch die klare Vorgabe von Kriterien auch Chancen zu bieten. „Manche tanzen mal nach rechts, manche mal nach links, hier hat jeder das gleiche Recht“, sagte er mit Blick auf die verschiedenen Charaktere in seinem Team, „Ich bin ja nicht die Mutti oder der Vati.“ Dass er konstant gute Leistungen zeigen kann, bestätigte der Sport- und Fitnesskaufmann, der beim Landessportbund Sachsen angestellt ist, an den Finaltagen, an denen das Niveau insgesamt erstaunlich hoch war. Für die Thomasflanken am Boden – dieses Mal ohne Haltungsfehler – erhielt Fahrig gar Szenenapplaus und fügte auf dem Weg vom Podium mit einem rhythmischen Hüftschwung den Tanz an, nach dem ihm vielleicht zumute war. „Die Leute zahlen hier so viel Geld für die Eintrittskarten, da kann man auch mal was anderes zeigen als nur turnen“, hatte er eine Erklärung parat.
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