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Niki Böschenstein
(Schweiz)

Niki Böschenstein war schon 2008 in
Stuttgart bei der Generalprobe der Champions Trophy der Publikumsliebling.
Foto:
MINKUSimages
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* Niki BÖSCHENSTEIN (SUI)
denkt nicht nur an Punkte und Medaillen
Gesiegt, wenn die
Halle tobt
Der
Publikumsliebling aus der Schweiz fühlt sich in den Arenen auch als
Unterhalter
„Nicolaus“ nennt ihn keiner.
Er ist der Niki Böschenstein, einer der besten Schweizer Turner und längst
auch in Deutschland ein bekannter Athlet. Nicht nur, weil er mit der KTV
Straubenhardt Deutscher Mannschaftsmeister wurde, sondern vor allem, weil
der 25-Jährige mit seinem sympathischen Wesen und seiner Lockerheit beim
Publikum sehr gut ankommt.
-?
-: Man könnte manchmal fast meinen, der
Beifall sei dir wichtiger als Medaillen …?
Niki-: "Da ist ein bisschen was dran.
Wenn die Halle tobt, gibt mir das wahnsinnnig viel Motivation. Dann
gewinne ich doch letztlich immer, egal ob ich Achter werde oder Erster.
Ich sehe jeden Wettkampf als neue Chance und bin selbstbewusst genug zu
wissen, dass die Leute auch wegen mir gekommen sind – da will ich keinen
enttäuschen."
-?
-: In der Halle machst du Stimmung. Wie
sieht’s nachher aus – stets diszipliniert oder auch mal hemmungslos?
Niki-: "Ich halte mich
privat gerne im Hintergrund. Aber ich bin auch der Meinung, dass Feiern
manchmal erlaubt sein muss, um ein Kapitel abzuschließen. Ich will auch
mal kurz wie ein normaler 25-Jähriger leben dürfen. Das ist mir sowieso
wichtig. Meine Freunde sind zum Großteil keine Turner, sondern haben
normale Berufe."
Zitat:
„DDR-Trainer Gerhard Falkenstein hat uns beigebracht, was Härte ist, aber
er wusste auch immer, was zu viel war. Er stellte mich vor die Wahl, wie
ernst ich es meine. Und bei ihm habe ich gemerkt: Ich meine es ernst.“
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Das komplette doppelseitige Interview
mit dem Schweizer
finden Sie in der ersten Ausgabe 2010 – ein Abonnement
lohnt sich! |