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Josy STOFFEL (81):

Als
20-Jähriger erlebte er 1948 in London seine ersten Olympischen Spiele -
als 36-Jähriger beendete er seine Karriere. Platz fünf bei den WM 1950 im
Mehrkampf gehörte zu seinen größten Erfolgen.

* Archiv: *LEON
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Josy Stoffel – berühmter Turner aus
Luxemburg
Der Einzelkämpfer
Der heute 81-Jährige hat ein Kapitel
Turngeschichte geschrieben und seiner Heimatstadt Differdingen 2009 ein
modernes Turnzentrum beschert
Josy Stoffels größter internationaler Erfolg war der zweite Platz
im Sprung bei den ersten Turn-Europameisterschaften 1955 in Frankfurt/M.
Viel bekannter geworden ist der Luxemburger allerdings durch seine fünf
Olympia-Teilnahmen – bis auf den heutigen Tag ein Superlativ für einen
Turner.
- ?
- : Was ist für Sie bedeutender gewesen – die
Teilnahme an den fünf Olympischen Spielen oder Ihre Silbermedaille bei den
Europameisterschaften 1955?
Stoffel: "Sehen Sie, Olympische
Spiele sind immer etwas Besonderes. Ein Land schickt ja immer das Beste,
was es hat, zu den Olympischen Spielen. Da war es immer schwer für mich,
als Einzelkämpfer mitzumischen. Bei WM's und EM's war das kein Problem,
aber bei Olympia waren Mannschaften. Da hat es dann damals auch schon
angefangen mit den Kampfrichtern, die manchmal Punkte nach Ländern
vergeben haben. Das war ganz schlimm zu der Zeit. Deshalb waren die
Olympischen Spiele einfach nicht mein Ding.
Wenn wir uns dann 14 Tage später zu einem
Wettkampf getroffen haben, hab ich sie wieder geschlagen, aber bei Olympia
war es immer schlecht für die kleinen Länder."
- ?
- :
Was machen Sie heute
privat?
Stoffel:
"Normalerweise sind wir freitags bis montags im Norden des Landes, da
haben wir ein Chalet, das sind 11 Ar, mit Hecken, da hab ich meine Arbeit,
das ist gemütlich. Wir sind noch viel unter den Leuten, in Vereinen,
bekommen viele Einladungen. Aber wenn ich überall hingehen würde, da wäre
ich dann wirklich zwei bis drei Mal in der Woche weg."
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Das komplette Exklusiv-Interview mit Josy Stoffel
gibt’s in der LEON*-Ausgabe 1/2010 –
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