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Daniel
Riffner
„Ich sehe meine Zukunft beim Film“,
sagt Daniel Riffner, er will in der Hollywood-Stadt Los Angeles seine
Karriere als Stuntman und Schauspieler fortsetzen. Für dreieinhalb Jahre
war die Showmetropole Las Vegas seine berufliche Heimat.

Im berühmten MGM-Hotel von Las Vegas trat Daniel Riffner 1500 mal in der
teuersten Show der Welt auf.
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* Fotos: Ochs/pixelio
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Von
Karlsruhe nach Hollywood
Der Karlsruher Daniel Riffner
schaffte es als zweiter deutscher Turner*
zum weltberühmten Cirque du Soleil
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Nach einem Gesundheitscheck in Montreal traf
Daniel Riffner im Spielerparadies in der Wüste Nevadas ein.
Er sollte in der teuersten Show der Welt, der 200 Millionen-Produktion „KÀ“
im MGM Grand Hotel, eine Akrobatenrolle übernehmen.
80 Artisten, Tänzer und Clowns sowie 150 Bühnentechniker im Hintergrund
heben zwei Stunden lang scheinbar die Schwerkraft auf.
Im ersten Teil der Phantasiegeschichte spielte Riffner einen Bösewicht,
der die Helden eine fast senkrecht stehende Rampe hinauf verfolgt und von
oben 20 Meter in die Tiefe stürzt – aufgefangen von einem unsichtbaren
Luftkissen. „Das ist die spektakulärste Nummer der ganzen Show“,
urteilt der Akteur.
In einer anderen Szene mimte er einen Gutmenschen, der sich Salti
schlagend an einem Stahlseil durch die Lüfte schwingt. Dabei steckte er in
einem Ganzkörpergürtel, der es ihm erlaubte sich um die Längs- und
Breitenachse zu drehen.
Mit einem Sender steuerte er den Hochleistungsmotor an der Decke, der ihn
in Sekundenbruchteilen nach oben hievte oder wieder hinunter ließ.
Jeden Abend standen zwei Auftritte auf dem Programm, die Pausen
verbrachten Riffner und seine Kollegen im so genannten „green room“ mit
Billard und Tischtennisspielen. Nach dem Feierabend ging er nur selten
sofort nach Hause in sein Appartement mit Balkon, Garage, Swimming Pool
und Jacuzzi, das ihn monatlich 1000 Dollar kostete, „denn meistens gab es
irgendwo eine Party, weil ständig jemand Geburtstag hatte“.
* Erster deutscher Turner beim Cirque war Tony Mevius vom
damaligen Erst-
Bundesligisten SC Berlin.
* Leon Nr. 4/2010: Vom Nachwuchs bis
Hollywood - wie immer kompetent, fachlich, facettenreich
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