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Ralf-Peter Hemmann (DDR/GER)



Mit Ideal-Note 10
zum WM-Titel 1981 in Moskau.
... danach lief nix mehr "ideal"!
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* Foto: GYMmedia-Archiv/DTV
/Schlage

Was macht eigentlich ...
Ralf-Peter Hemmann ...?

1981 wurde der aus Dresden stammende Turner in Moskau Weltmeister am Sprung und übte damals schon am Reck den Kolman-Salto
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Ralf-Peter Hemmann holte 1981 den Weltmeistertitel am Sprung, mit der Traumnote 10 für seinen Überschlag-Salto vorwärts gebückt mit halber Drehung. Einige Monate darauf wurde er von der DDR-Sportführung des Dopings bezichtigt und „von seinem Leistungsauftrag entbunden“.

-?- : Was passierte nach Ihrem Erfolg später zu Hause?
"Ich hatte planmäßig eine kleine Verletzung auszukurieren, und ich habe meine Ausbildung zum Kfz-Schlosser forciert, dann galt es, Übungsinhalte für den kommenden Olympiazyklus abzusprechen. Im Frühjahr 1982 rief mal eine Zeitung an und fragte, ob ich zu dem anstehenden Turnier nach Holland fahren würde. Ja, klar, hab’ ich gesagt, da freue ich mich drauf, das ist mein erster Wettkampf nach der WM".



- ?- :
Dazu kam es dann aber nicht mehr?

"Nein, mir wurde von einem Tag auf den anderen eigentlich klipp und klar gesagt, dass mit heutiger Wirkung meine Laufbahn beendet ist. Es hieß, dass es Unstimmigkeiten gab bei der Dopingprobe 1981 und dass Manfred Ewald entschieden hätte, dass ich mit sofortiger Wirkung vom Leistungssport entbunden bin."

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Der jetzt 53-jährige Ralf-Peter Hemmann ist sportlich noch sehr aktiv und streift auch gern mal gemütlich durch die Natur seiner sächsischen Heimat.

Foto: privat

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* Leon Nr. 2/2012   erscheint am 25. April 2012

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